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Über unser ProjektZur Entstehung Unser Aufklärungsprojekt entstand wie viele andere Projekte aus einer persönlichen Erfahrung heraus, dass Diskriminierung trotz großer Offenheit in der Gesellschaft noch immer ein Thema ist. Beschimpfungen und Beleidigungen wie "schwule Sau" oder "Schwuchtel" bzw. "Kampflesbe" oder "Transe" wollen wir nicht mehr schweigend hinnehmen. Unsicherheiten bezüglich der sexuellen Orientierung und Identität sind schon während der Pubertät aktuell. An Schulen ist Homosexualität aber eines der schlimmsten Stigmata überhaupt. Ca. 25% der Jugendlichen sind sich ihrer sexuellen Orientierung noch unsicher, in jeder Klasse gibt es potentiell mindestens ein Mädchen oder einen Jungen, die/der sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlt. Ähnliches gilt für Geschlechter jenseits von Mann und Frau. Transsexualität und Intersexualität sind zwar relativ selten, aber auch diese Lebensweisen werden oft als nicht gleichwertig anerkannt. Das führt unter anderem dazu, dass die Suizidrate homosexueller, bisexueller, transsexueller oder intersexueller Jugendlicher bis zu einem vierfachen erhöht ist. Die Aufklärung über verschiedene Lebensformen gehört in Thüringen aber nicht zum obligatorischen Lehrplan. Deshalb haben wir uns entschlossen, zu handeln. Ziele
Umsetzung Arbeit im Team
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Jenaer Preis für Zivilcourage 2010 |
Mitglied im Verein QueerWeg |